Projekt "Engagement für kleine Persönlichkeiten"


Balu und Du is ein  Deutschland weites Mentorenprogramm. welches  Kinder im Grundschulalter in außer­schul­ischen Bereichen fördert. Engagierte, junge Menschen, aus weiterführende Schulen und Hochschulen zwischen 17 und 30 Jahren, übernehmen ehren­amt­lich mindestens ein Jahr lang eine individuelle Patenschaft für ein Kind.

Ebenso wie im "Dschungelbuch" der Bär Balu dem kleinen Jungen Mogli hilft, sich im Dschungel (des Lebens) zurecht­zu­finden, engagieren sich diese jungen Erwachsenen als Mentor, und helfen somit den Kindern sich besser in der Welt orientieren zu können. Sie nehmen sich einmal in der Woche ein paar Stunden Zeit, um ihr Mogli im außerhalb des schulischen Bereiches zu fördern, ihm neue Erfahrungsfelder zu eröffnen und allerhand zu unternehmen. Nicht selten entstehen daraus Freundschaften die auch nach dem Zeitraum des Projekts bestehen bleiben. Das Programm wird wissenschaftlich von der Universität Osnabrück begleitet, und regelmäßig stattfindende Be­gleit­seminare für die Balus stellen die qualitative Überprüfung der Paten­schaften sicher.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem Rotary Club Detmold, der hier schon lange Jahre eine gute Arbeit geleistet hat, und nun das Projekt an die Bürgerstiftung Detmold weitergibt !

Förderpartner diese Projektes sind die Osthushenrich-Stiftung und die Deutsche POSTCODE Lotterie zur länger­fristigen Fort­führung dieses Projektes, als auch die Volksbank Paderborn-Höxter, die Stadwerke Detmold und die Evangelische Freie Gemeinde Detmold-West.

Vielen Dank dafür, besonders im Namen der kleinen Moglis.

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Wir sprechen mit Dir über Deine Vorstellungen.

Ein Beispiel: Julia ist Monas Balu und Mona ist Julias Mogli. Wie die beiden Freunde aus dem Dschungelbuch kommen sie fast aus unterschiedlichen Welten. Und doch werden sie schnell Freunde und lernen sehr viel voneinander – dank Balu und Du. Schau selbst einmal im Video:

 


Warum habe ich mich für das Projekt "Balu und Du" entschieden?

Direkt bei dem erstmaligen Kennenlernen des Projektes habe ich es als Projekt mit positiven Nachwirkungen erfahren. Die ldee des wöchentlichen Treffens mit einem benachteiligten Kind aus der Grundschule, um diesem auf vielen Ebenen zu helfen und Wertschätzung durch gemeinsame Zeit zu geben, empfand ich als sehr sinnvoll.

Ebenfalls gut fand ich die Eigenverantwortung, die hinter dem Projekt steckt, da es nicht wie ein nomales Schulfach aufgebaut ist. Es überträgt zwar Verpflichtungen und Verantwortung, aber jeder kann sich die Zeit selbst einteilen und erlebt individuelle Erfahrungen, die vorher nicht absehbar sind. Außerdem stehe ich hinter der Grundidee der Förderung sozial-benachteiligten Kinder, da meiner Meinung nach jedes Kind unabhängig von seinen familiären Hintergründen und Verhältnissen, die Möglichkeit bekommen sollte, sich frei zu entfalten und ein Gefühl der Wertschätzung zu erlangen.

Außerdem habe ich mir erhofft, dass ich dem Kind somit etwas für den weiteren Weg mitgeben und als Vorbild agieren kann, da ich selbst besonders in meiner Grundschulklasse mehrere Kinder hatte, die sozial benachteiligt waren und besondere Förderungen bekommen sollten, die Ihnen aber nur teils gewährleistet werden konnten. Ich denke, dass besonders in der Grundschulzeit sich die Persönlichkeit mit am stärksten entwickelt und durch verschiedene Faktoren wie z.B Mobbing oder wenig Aufmerksamkeit und Zuneigung die Entwicklung darunter leiden kann.

Somit denke ich, dass ich einerseits positive Veränderungen auf sozialer Ebene, aber auch auf familiärer Ebene herbeiführen kann. Auf der anderen Seite könnte ich etwas zu der Motivation zur Verbesserung der schulischen Leistung und Knüpfung von sozialen Kontakten beisteuern. Mir ist bewusst, dass auch wenn ich nicht alles verbessern kann, die Zeit, die wir zusammen verbringen, ausreichend ist, um eine gute Beziehung aufzubauen und eine positive Stimmung zu vermitteln, welche ich in meiner Entwicklung erfahren habe, die dennoch nicht bei jedem Kind vorhanden ist. Außerdem weiß ich allzu gut, wie es sich anfühlt "alleine" zu sein und wieviel eine einzige Person schon bezwecken kann, um diese Einsamkeit aufzuheben.

Dennoch habe ich auch die Aspekte bedacht, die mir das Projekt schenkt. Auch wenn ich schon öfter Umgang mit Kindern hatte, denke ich, dass das Projekt mir helfen könnte, auch etwas schwierige Kinder kennenzulernen und zu Lernen mit diesen umzugehen. Generell traue ich mir zu, eine tiefergehende Beziehung aufzubauen, mit welcher ich Autorität und aber auch eine neue Freundschaft mit Spaß und Vertrauen erlangen könnte. lch habe mir erhofft ein gutes Verhältnis mit meinem Mogli aufzubauen und wollte ebenfalls als Bezugsperson in schwierigen Situationen dienen.

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Nr. 4:  "Jugend- und Altenhilfe"

Nr. 7:  "Erziehung, Volks- und Berufs­bildung einschließlich der Studenten­hilfe"

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