Ihre Leidenschaft für Bücher und die Gemeinschaft ist groß. Die Rede ist von über 20 engagierten Menschen, die die Bücherei Hiddesen seit 20 Jahren komplett ehrenamtlich betreiben. Sie stellen Öffnungszeiten sicher, halten das Buch-Sortiment aktuell und kümmern sich um alle Belange des Vereins. Wir als Bürgerstiftung Detmold unterstützen dieses Engagement dauerhaft mit den Erträgen der Zustiftung von Mechthild Roth.

Bei der Feierstunde zum 20-jährigen des Büchereiverein Hiddesen e.V. gab es daher auch viele Worte des Dankes. „Vor 20 Jahren sollte diese Bücherei schließen“, berichtete Edith Plöger als Vorsitzende des Vereins in ihrer Rede. „Aber viele Menschen hatten den Wunsch, dass sie weiter betrieben wird.“ Dafür wurde 2004 dieser Verein gegründet. Unzählige Menschen aller Altersgruppen konnten so weiterhin von den Angeboten dieser Bücherei profitieren. Und das nun insgesamt schon seit über 100 Jahren. „Tatsächlich öffnete die Bücherei Hiddesen schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihre Pforten“, erzählte Cord Brüning vom Heimatverein Hiddesen in seinen Grußworten. „Und sie war an unterschiedlichen Orten beheimatet in Hiddesen“, fügte er hinzu „Dank der ehrenamtlichen Initiative konnte sie trotz Schließungsplänen in Hiddesen weitergeführt werden“, ergänzte Christ-Dore Richter mit Grüßen der Stadt. „Sie sind ein leuchtendes Beispiel für Engagement und Gemeinsinn“, dankte Kay Sandmann-Puzberg von der Bürgerstiftung Detmold allen Beteiligten. „Bildung ist der Schlüssel zur persönlichen Entwicklung und gesellschaftlicher Teilhabe eines jeden Menschen. Diesen Wert schenken Sie anderen Menschen, und das ist großartig“, ergänzte er.

Wir als Bürgerstiftung Detmold sind seit 2008 fester Partner der Bücherei, seitdem die Hiddeserin Mechthild Roth der Bürgerstiftung Geld als Zustiftung überwies. Sie wollte nicht nur einmalig per Spende, sondern mit ihrer Zustiftung dauerhaft unterstützen, um die Bücherei zu erhalten. Wir konnten seither aus den Erträgen bereits 80.000 Euro an den Büchereiverein überwiesen, jährlich im Durchschnitt 5.000 Euro. „Unser jährlicher Spendenbedarf für Miete, Nebenkosten und die Aktualisierung des Sortiments ist allerdings deutlich, deutlich höher“, sagte Plöger, verbunden mit einem großen Dank an die Stifterin, alle Spender der letzten 20 Jahre und auch an die Immobilieneigentümer, die das Objekt günstiger vermieten als üblich.

Bücherei Hiddesen feiert 20-Jähriges ehrenamtliches Bestehen
Rückblick auf 20 Jahre wertvolle Arbeit: Das Foto zeigt viele der Ehrenamtlichen der Bücherei, u.a. Edith Plöger und Bernd Stoyke (Bücherei Hiddesen, 1. Reihe, 4.+5. vl.), Kay Sandmann-Puzberg (Bürgerstiftung, hinten links), Cord Brünung (Heimatverein Hiddesen, hinten rechts), Christ-Dore Richter (2. Reihe rechts)

Unser Projekt „Balu und Du“ der bewirkt viel Gutes in Detmold. Zwei junge Menschen werden zusammengebracht, sie verbringen in einem Jahr viel Zeit miteinander, wachsen zusammen und werden ein tolles Team – insgesamt waren es in diesem Schuljahr 13 solcher Tandems. Nun zum Schuljahresabschluss erhielten die Schülerinnen und Schüler des Leopoldinum als „Balus“ ihre Zertifikate, die von Bürgermeister Frank Hilker im Rathaus überreicht wurden.

„Diese jungen Menschen haben den jungen Moglis mit ihrem Engagement viel mitgegeben, Chancen eröffnet und gehen auch selbst gestärkt aus diesem Jahr heraus“, beschreibt Vorstandsvorsitzender Kay Sandmann-Puzberg den Nutzen dieses Projekts. Wir danken alle Beteiligten, die ein solches Projekt erst möglich machen: den Grundschulen, die mit den Eltern der Moglis über die Chancen dieses Projekts für ihr Kind sprechen, und den Eltern selbst für ihr Vertrauen. Auch unsere Ehrenamtlichen leisten viel, denn sie koordinieren die Balu-Mogli-Tandems. Ein Dank gilt ebenso den Spender Lippe Forum e.V. und Alexander Wolf. Sie ermöglichten in diesem Jahr, dass die Tandems mit eigenem Taschengeld noch mehr unternehmen konnten und Projektkosten finanziert wurden. Eine wichtige Rolle trägt auch das Gymnasium Leopoldinum bei der Gewinnung der Balus und der großartigen Umsetzung in einem Pädagogikkurs in der Q1. Und am wichtigsten sind natürlich die engagierten Balus mit ihrem Lehrer. „Es waren ganz außergewöhnliche Balus, die sich auf großartige Weise engagiert und Tolles bewirkt haben“, berichtet Lehrer Karsten Bleumer stolz. Dass ein solches Engagement auch im Rathaus gewürdigt wird, zeigt den Stellenwert, den ehrenamtliches Engagement in Detmold hat.

 

Wie wertvoll das Projekt „Balu und Du“ ist, verdeutlichen diese Zitate der „Balus“ vom Tag der Übergabe der Zertifikate:

„Ich bin für meinen Mogli wie eine große Schwester geworden“.

„Bei jedem Treffen werde ich umarmt und ganz lange gedrückt“.

„Die Familie meines Moglis ist mir so dankbar, das ist ein tolles Gefühl für mich“.

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit den ein bis drei Stunden pro Woche so viel Gutes bewirken kann.“

„Ich wertschätze viele Dinge nun viel mehr, weil vieles, was ich für selbstverständlich gehalten habe wie zum Beispiel Urlaube, für viele Kinder überhaupt nicht selbstverständlich ist.“ –

„Ich als Balu habe das Vertrauen der Eltern erhalten und durfte mich ein Jahr mit um ihr Kind kümmern. Das bedeutet mir viel.“

„Mein Mogli hat riesige Fortschritte gemacht, ist viel selbstbewusster und mutiger geworden, hat Barrieren überwunden. Das haben wir gemeinsam geschafft.“

„Das Jahr endet zwar, aber wir werden in Verbindung bleiben. Das wollen wir beide.“

Wie im Dschungelbuch gelingt es auch in Detmold, dass Menschen aus unterschiedlichen Lebenssituationen und in unterschiedlichem Alter zu einem Team zusammenwachsen können. Die Bewerbungsphase der Balus für das kommende Schuljahr ist bereits gestartet, das erfolgreiche Projekt „Balu und Du“ wird somit auch im nächsten Jahr fortgeführt, um wieder Gutes zu bewirken.

Die Balus, speziell ein Tandem, wurde vom WDR zum Abschluss begleitet (Lokalzeit in der Mediathek vom 27.6.2024), Drehorte waren u.a. das Klassenzimmer und der Palaisgarten.

Die „Balus“ erhalten ihre Zertifikate
Große Freude im Rathaus: 13 stolze „Balus“ mit ihren Zertifikaten umrahmt von Bürgermeister Frank Hilker (vorne links) sowie den Projektverantwortlichen Natali Sudermann, Daniela Celiker, Maik Huebner und Kay Sandmann-Puzberg (alle Bürgerstiftung), Lehrer Karsten Bleumer (Leopoldinum) und den Sponsorenvertretern Alexandra Löhr (Forum Lippe e.V.), Fayhat Aslan und Peri Pia Ata (Charity Cup 2024). Foto: Torben Gocke

Die Bürgerstiftung Detmold macht das Dutzend voll: Der zwölfte Bücherschrank steht an der Dresdner Straße auf dem Grundstück der AWO-Tagespflege

Der zwölfte Bücherschrank der Bürgerstiftung wurde kürzlich eingeweiht. Er steht im Südholzviertel auf dem Gelände der AWO-Tagespflege. Erstmals wurde der Bücherschrank nicht aus Metall, sondern aus Holz gefertigt. Zudem ist er Ergebnis eines Auszubildenden-Projekts: „Dass die Auszubildenden von den ersten Entwürfen über die Konstruktion bis hin zur Montage in das Projekt eingebunden wurden, hat allen Beteiligten ein sehr gutes Verständnis für die Gesamtheit und die Zusammenhänge eines Projekts gegeben“, erläutert Andreas Töws, Ausbilder bei der formatio Einrichtungen GmbH & Co. KG aus Lemgo. Das Unternehmen Formatio fertigt mit über 100 Mitarbeitern komplexe raumbildende Konstruktionen, ein Bücherschrank war bisher allerdings noch nicht dabei. „Es war schön, an einem Einzelstück zu arbeiten und eigene Vorschläge in dieses Projekt einzubringen“, sagt Auszubildender Max Waschmann. Farid Dadfar, Auszubildender im dritten Lehrjahr, gefiel bei dem Projekt neben der Arbeit an der CNC-Fräse besonders, vom Zuschnitt bis zur Montage alle Arbeitsgänge bearbeitet zu haben. Und Alexander Becker aus dem dritten Lehrjahr hob das selbständige Arbeiten hervor. „Es ist eine sehr hochwertige Arbeit und eine tolle Spende des Unternehmens Formatio für die Menschen in diesem Wohngebiet“, sagt Sandmann-Puzberg mit Dank und Freude.

Der Dank der Bürgerstiftung bei der Eröffnung galt zudem dem Kreisverband Lippe der Arbeiterwohlfahrt, auf deren Grundstück der neue Bücherschrank gut überdacht an der Tagespflege in der Dresdner Straße eine Heimat gefunden hat. „Wir freuen uns auch für unsere Tagespflege-Gäste sehr über diesen Schrank, weil diese ihn ebenfalls nutzen und auch pflegen wollen“, sagt Rainer Kleßmann, Geschäftsführer des AWO-Kreisverbands. Das wiederum ist für die Bürgerstiftung eine wichtige Voraussetzung für neue Bücherschränke. „Wir brauchen auch Menschen, die sich gerne um unsere Schränke kümmern, damit alle Menschen langfristig daran Freude haben“, erklärt Vorstandsmitglied Maik Huebner den Wert dieser Aufgabe.

Freuen sich über den neuen Bücherschrank im Südholzviertel: Klaus Lükermann (Tagesgast), Ute Plass (Einrichtungsleitung), Rainer Kleßmann (Geschäftsführer AWO-Kreisverband), Evelin Menne (WIR-Genossenschaft), Kay Sandmann-Puzberg (Bürgerstiftung Detmold), Erika Richter (Tagesgast), Max Waschmann, Farid Dadfar, Alexander Becker, Andreas Töws, (alle formatio Einrichtungen GmbH & Co. KG).

Einmal im Jahr gibt es die schöne Tradition, dass der Vorstand die vielen Ehrenamtlichen, die sich über die Bürgerstiftung engagieren einlädt zum gemeinsamen Grillen, um Danke zu sagen. Danke für ihr großartiges Engagement, ihre langfristige Unterstützung bei Projekten der Bürgerstiftung und bei so vielen anderen Organisationen in Detmold. Es ist bewegend, wenn alle Ehrenamtlichen an diesem Abend reihum berichten, wo und für wen sie sich engagieren, warum sie dies tun, was sie für andere Menschen bewirken, wie sie Detmold damit lebens- und liebenswerter machen, und was ihnen diese Arbeit auch selbst gibt.

In der Papiermühle in Berlebeck fand am 16.04.2024 der diesjährige Danke-Abend statt, und er war erneut ein großer Erfolg – auch dank der vielen Ehrenamtlichen, die der Einladung gefolgt sind, und die so offen und mit so vielen Emotionen über Ihr Engagement und Ihre Erlebnisse berichteten. Jeder, der hier dabei ist, ist bewegt. Der Vorstand steht selbst am Grill, der Stiftungsratsvorsitzende Bernd Dohn sprach allen Aktiven seinen persönlichen Dank aus. „Es ist ein toller Abend, der auch uns im Vorstand jedes Jahr wieder bestätigt in unserer Arbeit, weil wir mit der Bürgerstiftung Detmold so viele Möglichkeiten des Engagements schaffen, so vielen weiteren Menschen helfen. Und diese Geschichten zu hören, motiviert uns auf besondere Weise fürs kommende Jahr, und macht uns auch sehr dankbar. Unsere Ehrenamtsagentur Tatendrang für Detmold wird immer bekannter, und das ist sehr schön.“

(Kay Sandmann-Puzberg)

Die Bürgerstiftung Detmold führt als Träger die Über-Mittag-Betreuung am Leopoldinum und an der Realschule 1 fort.

Das Ganztagsangebot an weiterführenden Schulen erfreut sich auch in Detmold großer Beliebtheit. Für viele Eltern ist dieses Angebot am Gymnasium Leopoldinum und an der Realschule 1 für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehr wichtig. Wir haben als Bürgerstiftung Detmold die Aufgabe der Trägerschaft der Über-Mittag-Betreuung an diesen beiden Schulen übernommen. „Wir freuen uns sehr über das Engagement der Bürgerstiftung“, sagt Stefan Mühlenberend, Schulleiter der Realschule 1. „Alle Mitarbeitenden konnten weiterbeschäftigt werden, was ganz besonders die Schülerinnen und Schüler freut.“ Außerdem hebt er die möglichen Synergieeffekte durch das „Engagement von Ehrenamtlichen z. B. bei der Durchführung eines spezielles Kursangebotes“ hervor.

Auch das Leopoldinum ist mit der gefundenen Lösung sehr zufrieden, auch dort haben alle Mitarbeitenden mit der Bürgerstiftung einen neuen Arbeitgeber gefunden: „Wir wissen, was die Bürgerstiftung für Detmold leistet. Und für uns ist sie nun ebenfalls ein sehr guter Partner“, sagt Dr. Alexandra Nolte, Schulleiterin des Leopoldinum. Nicht zu kurz kommen soll aber auch der Dank an den Förderverein der Schule, der diese Trägerschaft seit der Einführung des Ganztagsunterrichts geleistet hat. „Seit 2011 war der Förderverein hier verantwortlich und hat mit viel Engagement diese Aufgabe bewältigt“, hebt Alexandra Nolte hervor.

Die Stadt Detmold unterstützt die Träger in Detmold mit Rat und Tat und ist Bindeglied zu den Schulen. Jennifer Sonneborn, Fachbereichsleiterin Jugend, Schule und Sport, hat sich für die neue Partnerschaft eingesetzt und freut sich über das Ergebnis. „Die Bürgerstiftung engagiert sich seit 20 Jahren in Detmold in vielfältiger Weise. Und sie geht auch diese Aufgabe mit Begeisterung und Professionalität an.“

Über-Mittag-Betreuung
Freuen sich über die neue Partnerschaft: (v.l.) Jennifer Sonneborn (Stadt Detmold), Dr. Alexandra Nolte (Leopoldinum), Kay Sandmann-Puzberg und Maik Huebner (beide Vorstand der Bürgerstiftung Detmold) sowie Susanne Schwarze und Stefan Mühlenberend (beide Realschule 1)

Detmold, wir danken Euch!

In diesem Live-Mitschnitt des Konzerts aus dem Konzerthaus der Hochschule für Musik ist die großartige Stimmung des Abends spürbar. In der Moderation führt Kay Sandmann-Puzberg zwischen den Projektreihen der Bürgerstiftung und großartigen Musikern vor 600 begeisterten Gästen unterhaltsam durch den Abend. Genießen Sie die Reise durch 20 Jahre Bürgerstiftung, auch mit Maik Huebner, Fritz Brakemeier und Bernd Dohn.

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Darin: die Projektreihen „Detmold ist Lebensfreude / Heimat / Musik / Gemeinschaft / Bildung / Natur/ Kunst & Kultur / Engagement / Sport“ und die großartigen Musiker / Schauspieler Ulrike Wahren+Peter-Andreas Stolle, Yeva+Daryna Spivak, Dirk Schelpmeier, Christin Stanowsky / Manuela Stüßer / Paul Enev / Mathias Möbius (Landestheater), Norbert Stertz-Horn-Quartett, Gabriela Koch + David Plate, Anette Gebauer + Marcus Linnemann und Yi-Ting Tsai.

Jubiläum: 20-Jahre Bürgerstiftung Detmold 1
Jubiläum: 20-Jahre Bürgerstiftung Detmold

DANKE für die großartige Musik und den Verzicht auf die Gage für gemeinnützige Projekte, DANKE an das Landestheater Detmold und Hochschule für Musik Detmold für die Jubiläumsgeschenke (Musik und Schauspiel) und das tolle Konzerthaus. DANKE an die Sponsoren Weidmüller Germany, Ecclesia Gruppe, VerbundVolksbank OWL, Wortmann Schuh-Holding KG, Lippische Landes-Zeitung, Albert Schomburg Stiftung, die unser Ziel „Kultur für alle“ mit freiem Eintritt ermöglicht haben.

DANKE an die Werbeagentur KUPFERRAUSCH für die Medienarbeit im Ehrenamt, Ambiente und Gärtnerei Diekmann für die Blumen, Exit Catering für die Unterstützung, Yonguen Lee (Tontechnik ETI) und Stefan Moritz (Kamera) für die perfekte Video-Erinnerung, Dirk Schelpmeier für diese großartigen Foto. Es war ein fantastischer Abend!

Die Partnerschaft zwischen Bürgerstiftung Detmold und Geschwister-Scholl-Schule existiert bereits lange. Vor allem die wöchentliche Lernhilfe, die von Ehrenamtlichen der Bürgerstiftung begleitet wird, steht dabei im Mittelpunkt. Nun konnte die Bürgerstiftung eine Erweiterung der digitalen Ausstattung der Schule vermitteln.

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Trotz der aktuell schwierigen Begleitumstände stehen bekannte, aber auch neue Aktivitäten und Projekte im Fokus der Stiftung, die mit viel Engagement entwickelt und begleitet werden sollen. Unter dem Motto „Gemeinsam mehr bewegen“ ist und bleibt es das Ziel der Stiftung, Detmold für Menschen aller Generationen noch lebenswerter zu machen.

Die Bürgerstiftung Detmold ist mit vielen Ideen und einigen neuen Gesichtern ins Jahr 2021 gestartet. Trotz der aktuell schwierigen Begleitumstände stehen bekannte, aber auch neue Aktivitäten und Projekte im Fokus der Stiftung, die mit viel Engagement entwickelt und begleitet werden sollen. Unter dem Motto „Gemeinsam mehr bewegen“ ist und bleibt es das Ziel der Stiftung, Detmold für Menschen aller Generationen noch lebenswerter zu machen.

„Natürlich schränken uns derzeit auch die Kontaktverbote und Hygienemaßnahmen zum Schutz vor der Corona-Pandemie vor allem auch im Bereich von Bildungsangeboten ein, sodass einige Projekte noch auf Eis liegen. Dafür arbeiten wir im Hintergrund umso intensiver an neuen Ideen für unsere Projektreihen, an Fördermöglichkeiten und an der Optimierung interner Strukturen, um beispielsweise eine höhere Vermittlungsquote von Ehrenamtlichen zu erreichen“, erklärt der neue Vorsitzende des Stiftungsvorstands, Kay Sandmann-Puzberg. Neben ihm setzt sich dieses Gremium nun aus Maik Huebner (stellvertretender Vorsitzender), Astrid Illers und Jakob Bergmann (Digitales & Projekte) zusammen. Ausgeschieden aus dem Vorstand sind zum Ende des vergangenen Jahres Andre Brinkmann und Frank Brüggemann, die viele Jahre sehr wertvolle Arbeit für die Stiftung geleistet haben. „Ich danke den beiden ausdrücklich für ihr großes Engagement, mit dem sie einen sehr hohen Beitrag zur Weiterentwicklung der Bürgerstiftung geleistet haben“, macht Bernd Dohn deutlich. Dohn fungiert weiterhin als Vorsitzender des Stiftungsrats, für den mit Cord Brüning ein weiterer engagierter Unterstützer gewonnen werden. Die Stellvertretung hier liegt bei Friedrich Brakemeier.

„Wir sorgen mit vielen sympathischen und sinnvollen Projekten dafür, dass sich die Menschen in Detmold wohlfühlen, dass sie unterstützt werden, wo Unterstützung gebraucht wird, und dass sie sich für andere in Integrations-, Sozial-, Kultur- oder Bildungsprogrammen einsetzen können. Die, die davon profitieren, erleben Detmold als einen Ort, mit hohem Gemeinschaftssinn und tragen diesen Gedanken weiter. Unsere Projekte schaffen ein Wir-Gefühl und fördern den Mut, aktiv diese Stadt mit zu gestalten“, erläutert Sandmann-Puzberg die Ziele der Bürgerstiftung Detmold. Die Projektarbeit der Bürgerstiftung Detmold ist dabei in den Projektreihen „Detmold ist Gemeinschaft“, Detmold ist Engagement“, „Detmold ist Bildung“, Detmold ist Musik“, Detmold ist Heimat“ und „Detmold ist Natur“ organisiert. „Mit vielen Partner und Unterstützern begleiten und entwickeln wir ganz unterschiedliche Projekte in den einzelnen Sparten“, ergänzt Maik Huebner.

Aber auch jeder einzelne kann sich in der Bürgerstiftung Detmold ehrenamtlich einbringen – mit Geld, Zeit und Ideen. „Unsere Vermittlungsagentur ,1.000 helfende Hände‘ unterstützt Interessierte dabei, eine sinnvolle und passende Aufgabe zu finden. Viele Menschen haben darüber bereits den Zugang zum Ehrenamt gefunden und engagieren sich in sozialen und inte­gra­tiven Projekten, in Schulen und Kinder­gärten, in Natur-, Musik- und Bildungs­projekten, in der Integrationsarbeit oder in der Projekt­orga­ni­sa­tion und bei Bürotätigkeiten“, macht Kay Sandmann-Puzberg deutlich.

Möchtest Du die Zeit nutzen und ein Instrument spielen lernen? Wir starten jetzt in unserem Projekt GIB DETMOLD MUSIK die nächste Phase und verleihen kostenfrei Instrumente an junge Detmolder, helfen bei der Suche nach dem passenden Lehrer, und unterstützen Familien mit geringem Einkommen bei der Beantragung finanzieller Förderungen.

Unser Projekthaus in der Fußgängerzone (rechts vom Brauhaus) ist voll mit Instrumenten – 1000 Dank an die vielen Spender, die im Café Cup gerne weitere Instrumente, Notenständer und Noten spenden können. Anstelle geplanter Tage der offenen Tür (Corona) gibt es nun eine noch viel bessere Einzelberatung durch Marius mit Einzelterminen (Tel 0170 7784928) dort vor Ort. Die Jugendlichen und Familien können sich die vielen verschiedenen Instrumente in Ruhe anschauen, während Musikstudent Marius Ihnen Tipps und Hinweise gibt.

Gibt es eine bessere Zeit damit zu starten als jetzt? Marius freut sich junge Menschen für die Musik zu begeistern: 0170 / 77 84 928.

Weitere Projektdetails finden sich HIER.

Musik verbindet, regt an, fördert die persönliche und soziale Entwicklung und macht Spaß. Leider spielen immer weniger Kinder ein Musikinstrument und dies aus den verschiedensten Gründen: Häufig sind die Instrumente und der Musikunterricht zu teuer oder die Kinder haben nicht die Gelegenheit, ein Musikinstrument auszuprobieren.

Die frühkindliche Musikförderung, die durchaus von Kindergärten angeboten wird, ist in den meisten Fällen mit Kosten verbunden. Dadurch verlieren gerade Kinder aus sozial schwachen Familien eine wichtige Bildungschance, die in den meisten Fällen allein durch den Besuch von Kita und Grund­schule nicht ausgeglichen werden kann. Nur selten ver­fügen Kitas und Grund­schulen über genügend Instrumente und ausreichende personelle Kapa­zitäten, um Kinder für die große Vielfalt von Musikinstrumenten und die Freude an selbst­ge­machter Musik begeistern zu können. Aber nicht nur die Betreuungs- und Bild­ungs­ein­rich­tungen spielen bei der musikalischen Ent­wick­lung von Kindern eine große Rolle. Auch die Affinität zur Musik im familiären Umfeld trägt zu dieser Entwicklung bei. Wird den Kindern kein Interesse an der Musik vorgelebt und der Zugang hierzu verwehrt, sei es aus finanziellen oder privaten Gründen, werden die Kinder in den meisten Fällen kein eigenes Interesse hierfür entwickeln. Aus diesen Gründen ruft die Bürgerstiftung das Projekt „Musik­instrumente von Detmolder Dach­böden in Kinderhände“ ins Leben.

Wir leihen kostenfrei Instrumente aus

Ansprechpartner: Marius, Student der Hochschule für Musik, im Instrumentenhaus in der Langen Straße (rechts vom Brauhaus). Telefon Marius: 0170 / 77 84 928

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