Das Netzwerk der Bürgerstiftung Detmold wächst weiter: In Berlebeck wurde der 13. öffentliche Bücherschrank feierlich auf dem Ortsplatz eröffnet!

Der neue Schrank, gestiftet von Sabine Mellies aus sehr persönlichem Antrieb, lädt alle Bürgerinnen und Bürger zum Lesen, Tauschen und zur Begegnung ein. Betreut wird er von den engagierten Berlebeckern Anke und Frank Dreier.

Ortsbürgermeisterin Beate Herzke lobte die Bereicherung für den Ortsplatz. Das erfolgreiche Projekt der Bürgerstiftung fördert das Lesen, unkomplizierte Teilhabe und Nachhaltigkeit – und schenkt ausgelesenen Büchern ein neues Zuhause.

Erfahren Sie mehr über das Projekt und alle Standorte der Bücherschränke!

https://www.buergerstiftung-detmold.de/projekt/buecherschraenke-fuer-detmold/

Ein besonderes Gemeinschaftserlebnis auf Norderney

Die Bürgerstiftung Detmold ermöglicht Ferienfreizeit für jugendliche Geflüchtete – gemeinsam dem mit Lions-Club Detmold, Lions-Club Detmold-Residenz und weiteren Unterstützern

Fünf Tage Nordsee, Gemeinschaft und neue Erlebnisse: 15 jugendliche Geflüchtete aus Detmold dürfen sich über eine unvergessliche Reise nach Norderney freuen. Die Bürgerstiftung Detmold hat die Fahrt gemeinsam mit den Lions-Clubs Detmold und Detmold-Residenz sowie weiteren Spenderinnen und Spendern möglich gemacht.

Integration mit Herz und Engagement

Die Jugendlichen stammen aus der Ukraine, Syrien, Somalia, Guinea, Eritrea und Afghanistan. Viele von ihnen sind allein nach Deutschland geflohen – ohne Eltern und Geschwister. In Detmold haben sie nun ein neues Zuhause gefunden: Sie leben gemeinsam in einer Wohngruppe im ehemaligen Internatsgebäude des Grabbe-Gymnasiums und besuchen dort oder am Berufskolleg ihre internationalen Sprachklassen.

Betreut werden sie vom engagierten Team des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Detmold, das die Jugendlichen beim Lernen, im Alltag und auf dem Weg in die Selbstständigkeit begleitet.
„Die Betreuerinnen und Betreuer leisten großartige Arbeit – mit viel Herzblut und Hingabe“, betont Kay Sandmann-Puzberg, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Detmold. „Sie begleiten die jungen Menschen so, wie sie es sich auch für ihre eigenen Kinder wünschen würden.“

Gemeinsame Zeit am Meer

Damit die Jugendlichen nach all den Herausforderungen, die sie erlebt haben, unbeschwerte Tage verbringen können, finanziert die Bürgerstiftung zusammen mit ihren Partnern die Fahrt zur Nordsee. Untergebracht sind sie im „Jugend- und Gästehaus Detmold“ auf Norderney. Auf dem Programm stehen Wattwanderungen, Strandläufe, gemeinsames Kochen, Fußballspiele und natürlich das Schwimmen im Meer.

„Wir wollen den Jungen zeigen, dass sie uns wichtig sind – und gleichzeitig die wertvolle Arbeit der ASB-Betreuer unterstützen“, sagt Mickel Biere, Präsident des Lions-Clubs Detmold.
Auch Dr. Oliver Herrmann vom Lions-Club Detmold-Residenz betont: „Integration gelingt nur mit Geduld, guter Begleitung und eigenem Willen. Wer sich anstrengt, verdient echte Chancen für ein gutes Leben in Deutschland.“

Ehrenamtlich begleitet wird die Gruppe von Davas Sansar, der die Idee zu dieser Freizeit an die Bürgerstiftung herangetragen hat. „Ich freue mich sehr, dass wir das gemeinsam umsetzen konnten – jetzt kann es endlich losgehen!“

Gemeinschaft stiften – Zukunft ermöglichen

Die Bürgerstiftung Detmold dankt allen Unterstützern, die durch ihre Spenden dieses besondere Erlebnis ermöglicht haben.

Unser Projekt „Balu und Du“ der bewirkt viel Gutes in Detmold. Zwei junge Menschen werden zusammengebracht, sie verbringen in einem Jahr viel Zeit miteinander, wachsen zusammen und werden ein tolles Team – insgesamt waren es in diesem Schuljahr 13 solcher Tandems. Nun zum Schuljahresabschluss erhielten die Schülerinnen und Schüler des Leopoldinum als „Balus“ ihre Zertifikate, die von Bürgermeister Frank Hilker im Rathaus überreicht wurden.

„Diese jungen Menschen haben den jungen Moglis mit ihrem Engagement viel mitgegeben, Chancen eröffnet und gehen auch selbst gestärkt aus diesem Jahr heraus“, beschreibt Vorstandsvorsitzender Kay Sandmann-Puzberg den Nutzen dieses Projekts. Wir danken alle Beteiligten, die ein solches Projekt erst möglich machen: den Grundschulen, die mit den Eltern der Moglis über die Chancen dieses Projekts für ihr Kind sprechen, und den Eltern selbst für ihr Vertrauen. Auch unsere Ehrenamtlichen leisten viel, denn sie koordinieren die Balu-Mogli-Tandems. Ein Dank gilt ebenso den Spender Lippe Forum e.V. und Alexander Wolf. Sie ermöglichten in diesem Jahr, dass die Tandems mit eigenem Taschengeld noch mehr unternehmen konnten und Projektkosten finanziert wurden. Eine wichtige Rolle trägt auch das Gymnasium Leopoldinum bei der Gewinnung der Balus und der großartigen Umsetzung in einem Pädagogikkurs in der Q1. Und am wichtigsten sind natürlich die engagierten Balus mit ihrem Lehrer. „Es waren ganz außergewöhnliche Balus, die sich auf großartige Weise engagiert und Tolles bewirkt haben“, berichtet Lehrer Karsten Bleumer stolz. Dass ein solches Engagement auch im Rathaus gewürdigt wird, zeigt den Stellenwert, den ehrenamtliches Engagement in Detmold hat.

 

Wie wertvoll das Projekt „Balu und Du“ ist, verdeutlichen diese Zitate der „Balus“ vom Tag der Übergabe der Zertifikate:

„Ich bin für meinen Mogli wie eine große Schwester geworden“.

„Bei jedem Treffen werde ich umarmt und ganz lange gedrückt“.

„Die Familie meines Moglis ist mir so dankbar, das ist ein tolles Gefühl für mich“.

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit den ein bis drei Stunden pro Woche so viel Gutes bewirken kann.“

„Ich wertschätze viele Dinge nun viel mehr, weil vieles, was ich für selbstverständlich gehalten habe wie zum Beispiel Urlaube, für viele Kinder überhaupt nicht selbstverständlich ist.“ –

„Ich als Balu habe das Vertrauen der Eltern erhalten und durfte mich ein Jahr mit um ihr Kind kümmern. Das bedeutet mir viel.“

„Mein Mogli hat riesige Fortschritte gemacht, ist viel selbstbewusster und mutiger geworden, hat Barrieren überwunden. Das haben wir gemeinsam geschafft.“

„Das Jahr endet zwar, aber wir werden in Verbindung bleiben. Das wollen wir beide.“

Wie im Dschungelbuch gelingt es auch in Detmold, dass Menschen aus unterschiedlichen Lebenssituationen und in unterschiedlichem Alter zu einem Team zusammenwachsen können. Die Bewerbungsphase der Balus für das kommende Schuljahr ist bereits gestartet, das erfolgreiche Projekt „Balu und Du“ wird somit auch im nächsten Jahr fortgeführt, um wieder Gutes zu bewirken.

Die Balus, speziell ein Tandem, wurde vom WDR zum Abschluss begleitet (Lokalzeit in der Mediathek vom 27.6.2024), Drehorte waren u.a. das Klassenzimmer und der Palaisgarten.

Die „Balus“ erhalten ihre Zertifikate
Große Freude im Rathaus: 13 stolze „Balus“ mit ihren Zertifikaten umrahmt von Bürgermeister Frank Hilker (vorne links) sowie den Projektverantwortlichen Natali Sudermann, Daniela Celiker, Maik Huebner und Kay Sandmann-Puzberg (alle Bürgerstiftung), Lehrer Karsten Bleumer (Leopoldinum) und den Sponsorenvertretern Alexandra Löhr (Forum Lippe e.V.), Fayhat Aslan und Peri Pia Ata (Charity Cup 2024). Foto: Torben Gocke

Der Tanzworkshop „Orient Moves“ lädt Jugendliche dazu ein, die faszinierende Welt des orientalischen Tanzes kennenzulernen. In einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre wird Raum geschaffen für Bewegung, Kreativität und kulturelle Entdeckung. Ziel ist es, Freude an der Bewegung zu fördern, neue Ausdrucksmöglichkeiten zu entdecken und gemeinsam in der Gruppe aktiv zu werden.

Im Mittelpunkt des Workshops stehen fließende, rhythmische Bewegungen, die Körper und Geist gleichermaßen ansprechen. Verschiedene Elemente aus dem orientalischen Tanz werden spielerisch vermittelt – mit dem Fokus auf Spaß, Selbstwahrnehmung und einem gestärkten Körpergefühl. Dabei geht es nicht um Perfektion oder Leistung, sondern um die Lust am Tanzen, ums Ausprobieren und ums Miteinander.

Termine:
Der Workshop findet an zwei Zeiträumen statt:
23. Juni bis 07. Juli 2025 sowie 01. bis 15. September 2025 – jeweils montags

Uhrzeit:
Von 18:00 bis 19:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Turnraum der Kindertagesstätte Siegfriedstraße,
Siegfriedstraße 83, 32756 Detmold
(Eingang über die Wolfgang-Hirth-Straße)

Zielgruppe:
Eingeladen sind Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren – unabhängig davon, ob bereits Tanzerfahrungen vorhanden sind oder nicht. Der Workshop ist offen für alle, die Lust auf Bewegung, Musik und Gemeinschaft haben.

Keine Anmeldung erforderlich:
Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich. Einfach vorbeikommen und mitmachen!

Ein Geschenk für 97 Kinder und ihre Familien in Detmold: Eine internationale Kita-Vorlese-Oase wurde der Kita Hiddeser Berg in Detmold von der Bürgerstiftung Detmold mitsamt Förderung durch den Lions-Clubs Detmold-Residenz geschenkt. Eine kleine Kinder-Erlebnisecke mit Leseteppich, Weltkugeln uvm. können die Kinder und Familien nun gemeinsam lesen und vorlesen, sich die Kinderbücher für Zuhause ausleihen, und Sprache für alle anhand bekannter und beliebter Kinderbücher gemeinsam erleben. 

„Uns wurden neun tolle Kinderbücher geschenkt, und diese in jeweils acht verschiedenen Sprachen“, erzählt Elisabeth Conrad, Leiterin der Kita, mit einem Lachen. Die 97 Kinder bestaunten allesamt die 72 neuen Kinderbücher, die Weltkarten und die vielen Erdkugeln, und am liebsten hätten sie sich gleich alle auf den bunten, runden, neuen Vorleseteppich gesetzt, um sich vorlesen zu lassen. „Wir freuen uns sehr über diese Geschenke. In unserer Kita, sie ist seit 2012 eine Detmolder Sprachkita, sprechen die Familien der Kinder deutsch, türkisch, kurdisch/farsi, russisch, ukrainisch, arabisch und polnisch – und nun haben wir ein und dasselbe Kinderbuch in all diesen Sprachen“, beschreibt Conrad den Wert dieser Bücher, weshalb sie die Idee der Bürgerstiftung von Beginn an begeistert hat.

„Wir kamen auf die Idee für dieses Projekt, weil ich zufällig darüber gelesen hatte, dass die Stiftung Lesen diese Kinderbuchreihe in acht Sprachen herausbringt“, erzählte Kay Sandmann-Puzberg von der Bürgerstiftung. „Die Vorstellung, dass Kinder ein Kinderbuch in ihrer Sprache kennenlernen und es dann auch in anderen Sprachen gemeinsam erleben, fanden wir sehr schön“, beschreibt Sandmann-Puzberg weiter. Und damit das internationale Vorlesen noch mehr Spaß macht, hat die Bürgerstiftung zu den Büchern passende Schränke und gleich eine ganze Oase mit vielen kleinen Extras wie Erdkugeln, einem internationalen Vorlese-Adventskalender oder auch einem bunten gemütlichen Teppich hinzugeschenkt, auf dem sich viele verschiedene Kinder in der Reihe stehend an der Hand halten. „Beeindruckt hat uns, dass das Erzieher-Team dieser Kita gemeinsam ihr pädagogisches Konzept zur Mehrsprachigkeit in der Kita erweitert hat, um diese internationale Vorlese-Oase aktiv und positiv in den Alltag zu integrieren“, berichtet Sandmann-Puzberg. So wird es einmal in der Woche Vorlesestunden geben, bei denen die Eltern mit verschiedenen Muttersprachen aktiv mit einbezogen werden, weil für die kleinen Kinder die Muttersprache eine hohe Bedeutung hat – und Deutsch zu lernen ebenfalls. Ab nun können alle Eltern in ihrer jeweiligen Sprache allen Kindern vorlesen. Und jedes Kind erlebt die eigene und auch fremde Sprachen auf eine schöne Weise, nämlich anhand seiner bekannten Lieblingskinderbücher.

„Diesen Gemeinschaftsgedanken fanden wir sehr gut, genauso wie das Vorlesen für alle Kinder und Familien zu fördern“, berichtet Oliver Müller vom Hilfswerk des Lions Clubs Detmold-Residenz. Deshalb sagte der Lions Club bei der Anfrage der Bürgerstiftung sofort zu und ermöglichte durch eine Spende auch gleich eine zweite Oase. Auf diese zweite Vorlese-Oase können sich nun weitere Detmolder Kitas, insbesondere Sprachkitas, bei der Bürgerstiftung bewerben unter info@buergerstiftung-detmold.de. „Und vielleicht können es noch mehr werden, dafür suchen wir weitere Spender. Eine dieser kompletten Vorlese-Oasen kostet rund 1.500 Euro und ermöglicht hunderten Familien und deren Kindern schöne Vorleseerlebnisse. Häufiges Vorlesen lässt bei Kindern eine positive Einstellung zum Lesen entstehen, sie lesen später auch selbst häufiger. Und es ist nachgewiesen: Vorlesen fördert langfristig Intelligenz, Empathie und auch die persönlichen Zukunftschancen. Welchen Wert diese internationale Vorlese-Oase zusätzlich erbringen wird, das gilt es nun herauszufinden. Und darauf freuen sich alle Beteiligten, ganz besonders die 97 glücklichen  Kinder dieser Kita. Das von allen Mädchen und Jungen zum Abschluss gemeinsam gesungene Lied passte perfekt zu diesem schönen Vormittag in der Kita Hiddeser Berg: „Wir sind alle Kinder einer Welt“.

Freuen sich über die neue Vorlese-Oase: (in der Mitte hinten v.l.) Oliver Müller und Gerhard Hinrichs (Hilfswerk Lions Club Detmold-Residenz), Jennifer Sonneborn (Stadt Detmold), Ella Conrad (Leiterin Kita Hiddeser Berg), Christina Haberbeck (Stiftungsrat Bürgerstiftung), Meike Koch (Kita Hiddeser Berg), Kay Sandmann-Puzberg (Vorstand Bürgerstiftung Detmold).

Alle Details zu dem Projekt findet ihr hier: Internationale Kita-Vorlese-Oase ~ Bürgerstiftung Detmold

Viele neue Menschen haben wir kennengelernt in der Stadthalle zum „Marktplatz Ehrenamt“, und sie uns.

Christine und Natali (v.l.) beraten im Bürgerstiftungsbüro Menschen, die sich gerne engagieren wollen. Und dabei ist es egal, ob sie schon wissen, wie und wo genau, oder ob sie genau das noch überhaupt nicht wissen. Jeder, der ein Ehrenamt sucht, ist bei uns richtig. Wir erhalten von unzählig vielen gemeinnützigen Organisationen und Vereinen Anfragen, welche ehrenamtlichen Positionen sie suchen, wo Menschen sich engagieren können. Ehrenamt und Engagement wird auch bei uns groß geschrieben, unser Vorstand und Stiftungsrat engagiert sich auch komplett ehrenamtlich für Detmold, und seit unserer Gründung haben wir weit über 1.000 Menschen erfolgreich und kostenfrei ins Ehrenamt vermittelt.

Wir suchen aktuell Menschen,
– die in Lernhilfen oder bei Hausaufgabenhilfen die vielen SchülerInnen in Detmold, die gerne lernen wollen, unterstützen,
– die in einer Grundschule regelmäßig vorlesen, bei Deutschkursen unterstützen, das Schachspielen mit Jugendlichen begleiten oder im Digitalworkshop mit Jugendlichen helfen wollen,
– die in Kitas bei musikalischer Früherziehung, Kreativ-, Sport- oder Sprachangeboten und Lesepatenschaften oder Garteneinsätzen unterstützen möchten, beim Frühstück machen unterstützen oder ein Gemüsebeet mit Kindern pflegen mögen,
– die mit Menschen mit Beeinträchtigungen in Wohn- und Werkstätten spazieren gehen oder diese in der Freizeit begleiten, auch Kinder spielerlisch oder Ausflüge begleiten zum Eis essen, ins Freilichtmuseum,
– die unterstützen bei der Essensausgabe an Bedürftige, oder Samstagvormittag Essen fahren könnten,
– die musikalische Nachbarschafts-Gartenkonzerte in Detmold organisieren,
– die im Life Park Jugendliche sportlich unterstützen möchten,
– im Projekt Balu und Du oder all unseren weiteren Projekten mit anpacken.
 

Komm dazu, und klicke hier, wo Du uns mit Spenden oder Deinem eigenen Engagement weite helfen kannst. Gehe den ersten Schritt, wir gemeinsam gehen mit Dir dann die weiteren: Engagieren & Spenden ~ Bürgerstiftung Detmold

Von 2024-2026 gehen rund 3,5 Millionen Menschen in Deutschland in den Ruhestand, über 3.000 davon in Detmold: Menschen mit Erfahrung und Expertise, mit wertvollen sozialen Kontakten. Sie könnten eine Stütze der Gesellschaft und eine verstärkende Säule des sozialen Zusammenhalts werden, mit Vorbildfunktion für kommende Jahrgänge der Ruheständler und die Gesellschaft im Ganzen, WENN sie einen Teil ihrer hinzugewonnen Zeit ehrenamtlich in die Gesellschaft investieren.

Diese Menschen und ihr Engagement werden gebraucht: Sie werden gebraucht. Doch was können Sie als Ehrenamtliche konkret tun? Wo und mit wem können Sie sich engagieren? Und wofür wollen Sie sich engagieren, was wollen Sie bewirken Sie sich, wie wollen Sie starten?

Wer auch nur ein wenig über ein eigenes sinnvolles Engagement nachdenkt, sollte am 21. März in die Detmolder Stadthalle kommen. Über 30 Vereine und gemeinnützige Organisationen stellen sich im großen Saal mit Ständen vor, im kleinen Saal finden von 16 -20 Uhr interessante Vorträge statt. Als Bürgerstiftung Detmold sind wir natürlich auch dabei mit unserer Ehrenamtsagentur: als Mittler zwischen Menschen und Vereinen/Organisationen wissen wir, wo man sich in Detmold engagieren kann, und wenn wir Sie kennenlernen, helfen wir Ihnen kostenfrei, die richtige sinnvolle Aufgabe in Detmold für sich zu finden. Ab 17.30 Uhr lernen Sie die Bürgerstiftung im kleinen Sitzungssaal noch besser kennen.

Sie wollen den ersten Schritt machen? Dann klicken Sie hier: Tatendrang – Ehrenamts­agentur Detmold ~ Bürgerstiftung Detmold

Sie wollen mehr zu der Veranstaltung lesen? Marktplatz Ehrenamt – Stadt Detmold

Minutenlang gab es Standing Ovations der über 400 Gäste für eine herausragende Uraufführung in der Aula des Gymnasium Leopoldinum. Das Theaterstück „Weglaufen werde ich nie – Der Kampf des Felix Fechenbach“ beschreibt das Leben und Wirken Fechenbachs. Seine letzten zehn Jahre lebte er in Detmold, bevor er 1933 zu einem Opfer des aufkommenden Nationalsozialismus wurde. Das Stück wurde auf Initiative und mit Begleitung und Unterstützung der Bürgerstiftung Detmold aus Bildungsprojekt für Schülerinnen und Schüler konzipiert und nun erstmals zur Aufführung gebracht. Viele weitere werden folgen.

In einer Aufführung, die permanent zwischen realem Schauspiel und surrealem Puppenspiel wechselte und teils verschwamm, brachten die Berliner Schauspieler Jan Uplegger, Gerda Pethke und Konrad Schreier eine herausragende und vor allem bewegenden Inszenierung auf die Bühne. Die Variabilität und Ausdrucksstärke fesselten das Publikum bis zum Schluss. Mit Hilfe des Puppenspiels konnte eine Vielzahl unterschiedlicher Rollen und Charaktere ins Stück integriert werden. Konzipiert ist das Theaterstück als Projekt für Schulen, an denen es in Form eines Projekts für neunte und zehnte Klassen in den Geschichtsunterricht integriert wird. Nach dieser Uraufführung wird es an vielen Schulen in Lippe, aber anschließend auch außerhalb Tausende Schülerinnen und Schüler erreichen – eingebettet in ein pädagogisches Begleitprogramm. Finanziell unterstützt wird das Projekt von einer großen Anzahl an Stiftungen und Fördergebern. „Unser gemeinsames Ziel ist es, mit besonders vielen jungen Menschen über wichtige gesellschaftliche Werte ins Gespräch zu kommen“, beschreibt Kay Sandmann-Puzberg, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Detmold, in seiner Eingangsrede. Schüler des Leopoldinums, der Realschule 1, des Grabbe-Gymnasiums und der Felix-Fechenbach Gesamtschule in Leopoldshöhe haben das Bühnen werk bereits in dieser Woche im Rahmen des Unterrichts gesehen und im Vorfeld sowie im Anschluss thematisiert.

Inhaltlich steigt die Inszenierung tief in die deutsche Geschichte zum Anfang des 20. Jahrhunderts ein. Felix Fechenbach und sein politischer Kampf, angefangen im Zuge der Revolution von 1918 an der Seite von Kurt Eisner bis zu seinem gewaltsamen Tod durch den aufkommenden Nationalsozialismus 1933, werden in beeindruckender Weise gezeigt. Die vielen historischen Personen, die in dieser Zeit seinen Weg kreuzten, werden durch Handpuppen zum Leben erweckt. Vor allem die persönliche Ebene, seine Standhaftigkeit, aber auch das unermessliche Leid eines unterdrückten, weggesperrten und am Ende ermordeten Freiheitskämpfers wird sehr bewegend herausgearbeitet. Das Publikum quittierte die Aufführung mit minutenlangem Applaus. Viele Zuschauer zeigten sich im Anschluss tief beeindruckt. 

In einer anschließenden Podiumsdiskussion wurde der Bogen gespannt von einer historischen Einordnung, über eine ganz persönliche Ebene hin zur Aktualität von Themen wie Demokratiebewusstsein ein Eintreten für menschliche und freiheitliche Werte. Moderiert durch die beiden Lehrer Dr. Oliver Arhold und Dr. Tristan Weigang sprachen Kathie Wiederkehr, eine Enkelin Felix Fechenbachs, die Historikerin Dr. Bärbel Sunderbrink sowie mit Constanze Barmeyer (Grabbe-Gymnasium) und Lucie-Doriana Wiersing (Leopoldinum) zwei Schülerinnen über das Stück, aber auch die politischen und gesellschaftlichen Linien, die bis in die heutige Zeit reichen. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage: Ist Freiheit und sind freiheitliche Werte selbstverständlich?

„Dieses Projekt ist einzigartig in Deutschland. Und wir als Bürgerstiftung freuen uns sehr, dass wir uns hier einbringen beteiligten konnten. Es wird viele Tausend Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland erreichen und dabei unsere freiheitlichen Werte und die Demokratieförderung in das Blickfeld der Schüler richten“, sagte Kay Sandmann-Puzberg abschließend.

Hier der Trailer zum Stück und Fotos.

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Mehr Informationen

Ein Rundum-Blick in gut 90 Minuten inklusive musikalischer Unterhaltung – das präsentierte die Bürgerstiftung ihren rund 80 Gästen beim Neujahrsempfang 2025. In der Loge der Detmolder Sparkasse erhielten die Besucher in einem sehr kurzweiligen und zugleich informativen Format einen guten Einblick in die zahlreichen, erlebbaren Aktivitäten der Bürgerstiftung Detmold.

„In allem, was wir tun, ist es unser Bestreben, Detmold für alle Menschen immer ein Stück weit lebens- und liebenswerter zu machen“, sagte Kay Sandmann-Puzberg in seiner Moderation. Und dass dies auf ganz vielfältige Weise geschieht, zeigte das anschließende Programm eindrücklich. Nach der Begrüßung durch den Stiftungsratsvorsitzenden Bernd Dohn, der das Motto der Veranstaltung sowie das Handeln der Bürgerstiftung unter das Credo „Machen statt Meckern“ stellte, brachte Sandmann-Puzberg den geladenen Gästen in einem wahren Parforceritt die aktuellen Initiativen und Projekte der Stiftung nahe. In zahlreichen Kurzinterviews kamen sowohl Spender, Projektverantwortliche, Unterstützer wie auch Partner der Stiftung zu Wort, die unisono den Wert des ehrenamtlichen Engagements für Detmold betonten, den die Bürgerstiftung anregt, bündelt und initiiert. In seinem Grußwort ließ Bürgermeister Frank Hilker ausrichten: „Die Bürgerstiftung Detmold ist seit ihrer Gründung vor nunmehr 21 Jahren eine tragende Säule für soziale, kulturelle und ökologische Projekte in unserer Stadt – ohne die Detmold heute vieles nicht hätte, was unsere Stadt so lebenswert macht.“ Künstler wie Sängerin Ulrike Wahren oder Maler Axel Plöger erklärten ebenso ihre Unterstützung für die Bürgerstiftung wie Oliver Müller und Peter Karaski vom Hilfswerk des Lionsclub Detmold-Residenz, die z.B. die Finanzierung des neuen Projekts „internationale Lesecke in Kitas“ zusagten.

Spannende Gesprächspartner an diesem unterhaltsamen Vormittag waren darüber hinaus u.a. Dr. Alexandra Nolte und Christoph Trappe, Schulleiter des Leopoldinum und der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, Edith Plöger von der Bücherei Hiddesen, Arnold Essing, der das Projekt „Schachmagie“ initiiert hat, Ina und Sascha Thomas vom Verein „Lipper für Lipper“, Sonja Wolter als Regionalleiterin der Euwatec, die über das Detmold-Taschen-Projekt berichtete, und Balus aus dem Projekt „Balu und Du“, um nur einige Protagonisten zu nennen. Zudem beschrieben auch einige langjährige und neue Ehrenamtliche ihre Motivation, sich über die Bürgerstiftung ehrenamtlich für Detmold zu engagieren. Sandmann-Puzberg berichtete auch darüber, dass viele weitere Ehrenamtliche gesucht werden u.a. als Vorlesepaten, Unterstützer für Senioren, für Lernhilfen mit Kindern oder im Projektmanagement und der Öffentlichkeitsarbeit. Die Bürgerstiftung ist auch als Arbeitgeber zunehmend aktiv, und sucht zur Koordination all der Aufgaben und zur Beratung weiterer Ehrenamtlicher auch hier Verstärkung (mehr Infos unter www.buergerstiftung-detmold.de)

Musikalisch umrahmt wurde das Programm von Dirk Schelpmeier und – zum sehr stimmungsvollen Ausklang – dem Auftritt des Martin-Luther-Youth-Choirs unter der Leitung des großartigen Max Jenkins. Beide schenkten der Bürgerstiftung den Auftritt. Schelpmeier dankte mit seinem Lied „Momente“ den Engagierten für die vielen wertvollen Momente, die sie anderen Menschen in dieser Stadt bescheren. Und im Schlusswort verstärkte der Detmolder Thomas Ellerbeck in Anlehnung an Roman-Herzogs „Ruck-Rede“ dies mit dem Fazit, dass es die vielen kleinen soeben erlebten Rucke hin zum Miteinander und Füreinander sind, die die Kraft haben, eine Gesellschaft auf so positive Weise zu verändern. Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch, in dem auch neue Förderzusagen, weitere Projektideen und gegenseitige Unterstützungen vereinbart wurden. „Wir haben nach sechs Jahren Pause diese Veranstaltung wiederbelebt, und wir haben es ganz sicher nicht bereut. Der Neujahrsempfang in diesem dynamischen Format ist bei unseren Gästen extrem gut angekommen. Eine Wiederholung ist also nicht ausgeschlossen“, erklärte Kay Sandmann-Puzberg abschließend.

Das Lernhilfe-Projekt  an der Geschwister-Scholl-Schule kann dank großzügiger Spenden erneut fortgesetzt werden. Was Spenden verbunden mit Engagement und Leidenschaft bewirken können, durften wir sowie unsere großzügigen Projekt-Unterstützer kürzlich selbst vor Ort erleben. An der Detmolder Geschwister-Scholl-Gesamtschule kann die Lernhilfe auch über das laufende Schuljahr hinaus angeboten werden.

Das Angebot der Lernhilfe ermöglicht es Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 8 nun bereits seit rund 20 Jahren, konsequent und nachhaltig an ihren Defiziten zu arbeiten ­– von den ersten Tagen an begleitet durch Rolf Winter für die Bürgerstiftung Detmold. In den Fächern Mathe, Englisch und Deutsch werden sie oftmals in einer 1:1-Situation von Oberstufenschülern beim Lernen unterstützt. Bis zu 40 Schülerinnen und Schüler erledigen in dem wöchentlichen Angebot ihre Hausaufgaben oder lernen auch speziell für Klassenarbeiten. Das Ergebnis sind nachhaltig positive Lernerfolge, die sich zum Teil in deutlich besseren Noten ausdrücken. „Auch bei den lehrenden Schülerinnen und Schülern hat die Lernhilfe nachhaltig positive Effekte. Sie vertiefen dadurch ihre Kenntnisse noch einmal, aber vor allem gewinnen sie völlig neue Kompetenzen im Umgang mit anderen, jüngeren Schülern“, macht Schulleiter Christoph Trappe deutlich. Er bedankte sich im Rahmen Besuch in der Schule außerordentlich bei der Bürgerstiftung und den engagierten Spendern. „Ohne diese finanzielle, aber vor allem auch ehrenamtliche Unterstützung könnte dieses wertvolle Projekt nicht über diesen langen Zeitraum gewährleistet werden“, ergänzte Trappe. Durch die Spenden von Spenden Phillip Schlossstein, dem Lions-Club Detmold-Residenz sowie Alexander Wolf steht die Finanzierung für das Schuljahr 2024/25.

„Insgesamt können in diesem tollen Projekt einer Vielzahl von Schülerinnen und Schülern wichtige Lerninhalte vermittelt werden – und das von Oberstufenschülern, die selbst davon profitieren. Das ist ein tolles Bildungsprojekt, das nur dank des gemeinsamen Engagements unserer Ehrenamtlichen, der Schüler und Lehrenden sowie der großzügigen Spender möglich ist und das wir als Bürgerstiftung Detmold sehr gerne und mit voller Überzeugung auch weiterhin unterstützen werden“, macht unser Vorsitzender Kay Sandmann-Puzberg deutlich.

Vorort betreut wird das Projekt von unserer Ehrenamtlichen Elke Rolf.

Wer sich nebenbei ehrenamtlich engagieren will, ist bei uns genau richtig, weil wir für Dich genau das die richtige Aufgabe finden werden.

05231/5611565 oder info@buergerstiftung-detmold.de

Eure Bürgerstiftung Detmold